Die Kunst der kreative Führung

Creative Survival Kit

Creative Survival Kit

Ich hoffe Du hast einen Ort der Ruhe gefunden, befindest Dich im Kreise Deiner Liebsten und bist vor allem gesund. Zeiten wie diese bewegen jeden. Hoffentlich wird diese Zeit nicht nur durch die notwendigen Reaktionen auf diesen historischen Moment definiert werden, sondern auch durch innere Entschleunigung und daraus wiederum neue Ideen und Möglichkeiten.

Nach der ersten Fassungslosigkeit und Benommenheit kommt die Einsicht, dass wir immer noch da sind. Aus dem scheinbaren Kontrollverlust über unsere tägliche Routine wird die Möglichkeit unsere Aufgaben neu zu denken. Denn auch in Zeiten von Corona, in denen wir uns zuerst die Kontrolle und vielleicht auch eine gewisse normale Routine zurück wünschen, brauchen wir eine Aufgabe. Eine Mission, die uns am Ende des Tages mit Mut erfüllt und unserer Familie und Mitmenschen hilft, wenigstens die Zuversicht als ureigene Freiheit zu behalten. 

Das Ikigai hilft, die Welt und sich in Einklang zu bringen.

Wir haben jetzt die Gelegenheit, das kollektive Gedächtnis dieser Zeit zu formen. Dabei ist die kreative Auseinandersetzung mit tagesaktuellen Ereignissen Teil eines wichtigen Prozesses. Jetzt sind alle gefragt, den Künstler in sich neu zu entdecken. Aus der Fähigkeit heraus, im Chaos eine Ästhetik zu verorten und neue Ideen zu schöpfen, kommt die Kraft unseren Alltag neu zu gestalten. Dabei hilft auch das oben abgebildete Ikigai, um vielleicht einfach mal das eigene Leben aus Passion, Profession, Mission und Berufung abzubilden.

Aus der Summe der kreativen Selbstreflektion entsteht auch die Möglichkeit uns als Menschen zu reflektieren und ein neues mentales Bild zu geben. Das kann am besten mit einer gemeinsamen Vision erreicht werden, einer Vision, die es uns erlaubt, in die Zukunft zu blicken und uns im Augenblick zu motivieren, unsere Träume anzupacken. Auch wenn jetzt einige erstmal zu Hause bleiben, jeder kann seinen Beitrag leisten, das Beste aus der Situation zu machen. Es wird wieder weitergehen! 

Bleibt gesund und kreativ,
Euer Alex

Corona-Tipps für Kreative

Auch für viele Fotografen und Künstlerkollegen wird es jetzt ruhiger. Doch das ist kein Grund den Netflixabsturz zu provozieren. Es gibt ein paar Aufgaben, die wir auch von zu Hause aus gut anpacken können:

1. Wie wäre es mit einer Bildstrecke oder Videotagebuch von Deiner „Quarantäne“? Wie sieht dein Alltag aus? Was bereitet Dir Freude? Welche Dinge inspirieren Dich jetzt?

2. Du wolltest mit deinen Bildern schon immer mal Stockfotografie ausprobieren? Vielleicht werden deine Fotos ja zu gefragten Rennern?

3. Jetzt ist auch ein guter Moment, um deine Produkte zu überarbeiten. Was kannst Du denn gerade entwickeln oder anbieten? Was wird gebraucht? Hier gibt es auch Tipps für den Bau von Atemschutzmasken.

4. Was kannst Du denn noch digital machen? Fotodrucke, Bildbearbeitung, Coachings, Workshops oder Hangouts? Vielleicht etwas für Kinder, die zu Hause bleiben? Oder Erwachsene, die den Feierabend jetzt auch zu Hause gestalten? Gute Tools für Online Events und Meetings

5. Wie sieht es in Deiner Nachbarschaft aus? Wo wird jetzt praktische Hilfe gebraucht?

6. Es ist auch ein ruhiger Moment, um deine Webseite zu überarbeiten und einfachen Weg zu Dir und Deinem Können zu bauen.

7. Kennst Du die Bildsuchmaschinen? Da kannst Du testen, wer sonst noch mit deinen Bildern und ohne Lizenz im Netz unterwegs ist und so für ein wenig mehr Ordnung sorgen. z.B. bei copytrack, imagerights, picrights oder pixray.

8. Bücher sind ja nie eine schlechte Investition 🙂 z.B. das neue von „Yuval Noah Harari: 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert.“ oder auch mein Buch zur Businessfotografie vielleicht?

9. Endlich wäre auch der richtige Zeitpunkt zum Testen von ganz neuen (Produkt-)Ideen. Was wolltest Du schon immer mal entwickeln, wenn Du die Zeit dafür hättest?

Hier findest Du ein paar Essays aus einem „früheren“ Leben an der Uni, die Dir hoffentlich Sinn stiften:

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