Webseiten selbst gestalten

Webseiten selbst gestalten

Deine Webseite ist dein digitales Schaufenster und der perfekte Ort im Netz für deine Bilder, Infos und Leistungen oder auch eigenen Produkte. Eine eigene Webseite ist auch der wichtigste Baustein, um eine sichtbare und eigenständige Marke zu entwickeln und in den Suchmaschinen gefunden zu werden. Mit deiner Webseite im Zentrum deines digitales Marketings, kannst Du andere Kanäle einbinden, deine Webseite stetig woanders verlinken und so das Ranking deiner Webseite langfristig verbessern.

Tipp: Verlass Dich nicht nur auf die sozialen Medien, zum einen weil unklar ist, was mit den dort hochgeladenen Fotos alles gemacht werden darf und zweitens, weil diese Plattformen die Regeln machen und nicht Du. Deshalb darf man sich langfristig auch einen eigenen Raum im Netz schaffen und ins „Netz“ einbinden.

Die eigene Webseite ist immer auch eine Baustelle. Aber das ist auch gut so. So lange Du daran weiterarbeitest, lebt die Seite und bleibt spannend für alle anderen, die Du damit erreichen willst. Man ist ja als Freelancer auch irgendwie jemand der Inhalte am laufenden Band produziert, also warum diese nicht auch selbst publizieren oder die eigene Arbeit reflektieren? Deine eigene Webseite z.B. mit einem integrierten Blog, Podcast oder auch Stream ist der richtige Ort dafür, um damit zu beginnen.

Wie startet man eine Webseite?

Die erste Frage ist, auf welcher technischen Basis willst Du deine Webseite aufbauen? Das wichtigste Kriterium bei der Wahl ist, wieviel Freiheit brauchst Du und was willst Du schon vorgefertigt nutzen? Es gibt viele verschiedene Plattformen zur einfachen Erstellung von Webseiten, die sich speziell für Kreative und Freelancer eignen und mit gut definierten Web-Bausteinen einiges einfacher machen: z.B. Squarespace, Wix, Photoshelter, Adobe Portfolio oder eben WordPress, einem freien Content-Management-System.

Ich habe mich für WordPress entschieden, weil ich auch selbst größere Änderungen im Layout und verschiedene Plugins testen wollte. Ein weiterer Grund, war die gute Ladegeschwindigkeit und Suchmaschinenfreundlichkeit. Denn diese Faktoren bestimmen auch, wie gut Deine Webseite später in der Suche gelistet wird.

Was brauche ich für eine Webseite?

Falls Du noch keine Webseite hast und eine eigene Webseite starten willst, brauchst Du erstmal einen Webhoster. Dort wird Deine Webseite dann auf dem Server gespeichert. Beim Webhoster kannst Du Dir auch deine Wunschdomain z.B. tollerfotograf.de sichern, falls die noch nicht vergeben ist. Falls deine Wunschdomain + Endung noch frei ist, kannst Du darauf auch direkt deine Webseite registrieren. Das ist im Paket meistens günstiger und kostet im Schnitt ca. 10€ im Monat.

Tipp: Suche Dir am besten einen Webhoster mit Sitz in Deutschland, der die Vorgaben zum Datenschutz einhält.

GUTSCHEIN: Mit dem Code „WebGo2020“ könnt ihr Euch eine 10€ Startgutschrift bei meinem Webhoster Webgo sichern

Webseiten mit WordPress gestalten Plugins Top 10

Webseiten mit WordPress

Die Installation von WordPress funktioniert bei den meisten Webhostern mit nur wenigen Klicks und ist als beliebte Anwendung auch in den Foren meist gut beschrieben.Der große Vorteil von WordPress ist, dass sich Inhalte und Design getrennt voneinander gestalten lassen. So kann ich das Aussehen meiner Webseite über das „Theme“ also der Designvorlage verändern, ohne die inhaltliche Struktur der Webseite aus den verschiedenen Unterseiten, Blogbeiträgen und Fotos verändern zu müssen.

Deshalb ist die nächste Entscheidung, die Wahl des passenden „Themes“ im Punkt „Design“ einzustellen. Es gibt kostenlose Vorgaben, die ganz solide sind. Es gibt jedoch auch kostenpflichtige Themes, wie z.B. Das X-Theme, mit dem ich z.B. meine Webseite mache.

Neben den Designvorlagen für WordPress gibt es auch viele Plugins, einige sind in den Premiumthemes sogar enthalten und können gleich mitinstalliert werden. Die Premium Themes eignen sich besonders gut, um ein hochwertiges Erscheinungsbild auf deiner Webseite zu erschaffen. Bei Themeforest kannst Du Dir verschiedene anschauen.

Meine Top Plugins

Contact Form – Damit lassen sich recht einfach schicke Kontaktformulare erstellen, über die sich die Kunden direkt bei Dir melden können.

Essential Grid – Damit kannst Du dynamische Inhalte einbinden, wie z.B. die verschiedenen Projekte, Blogbeiträge oder Bildstrecken.

Jetpack – Das ist eine kleine Sammlung von praktischen Plug-ins zur Wartung der Webseite.

Lazy Load – Macht das Laden von vielen Bildern etwas effizienter, weil nicht alle Bilder sofort geladen werden.

Smush – Macht die Bilder noch mal etwas kleiner und spart so die Ladezeit ein.

Wordfence – Ein Sicherheitspluging, welches die Webseite vor Attacken schützt. Sehr zu empfehlen und leider notwendig.

WP-Optimize – Reinigt und befreit die Datenbanken Eurer Webseite und hilft auch die Ladezeit der Seite zu verbessern.

Yoast SEO – Ist ein Suchmaschinenwerkzeug, welches Dir die Möglichkeit gibt, SEO Begriffe besser einzupflegen.

Neben den Plugins, die für eine gute Basis sorgen, ist es auch wichtig ein paar kleine Kniffe zu kennen.

Tipp: Favicon einstellen. WordPress erlaubt es Dir auch ein Symbol für deine Webseite in Form eines 512×512 Pixel großen Bildes als jpg oder png einzustellen. Dazu musst Du nur: >Design >Customizer >Website Information klicken und kannst dort dein eigenes Favicon hochladen. Wie wäre es z.B. mit einem Headshot?

Ladegeschwindigkeit verbessern

Mit den „Pingdom Tools“ oder „GT Metrix“ kannst Du die Geschwindigkeit Deiner eigenen Webseite recht einfach testen. Den Test solltest Du einmal starten, bevor Du irgendwelche Änderungen vornimmst, um den entsprechenden Vorher/Nachher Vergleichwert zu haben. In den Testdetails siehst Du auch schon die ersten Gründe, was einer schnellen Ladezeit im Wege steht. Diese sollte am besten bei unter 3 Sekunden liegen. Das ist bei den meisten Fotografen mit bildlastigen Webseiten die große Herausforderung. Denn schicke Bilder und schnelle Ladezeiten erfordern ein gutes Gerüst auf Deiner Seite.

Danach heisst es eigentlich nur noch stetig pflegen und verbessern. Wenn Du auch ab und zu neue Inhalte und evtl. das ein oder andere multimediale Format in den sozialen Medien teilst, kannst Du so Deine Reichweite vergrössern und Dir einen festen Stand in der Onlinewelt aufbauen.