Webseiten mit Wordpress gestalten Plugins Top 10

Webseiten selbst gestalten: Meine Tipps für WordPress

Webseiten selbst gestalten: Meine Tipps für WordPress

Deine Webseite ist dein digitales Schaufenster und der perfekte Ort im Netz für deine Bilder, Infos und Leistungen. Eine eigene Webseite ist auch der wichtigste Baustein, um eine sichtbare und eigenständige Marke als Fotograf zu entwickeln und in den Suchmaschinen gefunden zu werden. Mit der Webseite als Portfolio und Zentrum deines digitales Marketings, kannst Du von dort aus, die anderen Kanäle einbinden, verlinken und das Ranking deiner Webseite langfristig verbessern.

Tipp: Verlass Dich nicht nur auf die sozialen Medien, zum einen weil die Rechtslage unklar ist, was mit den dort hochgeladenen Fotos alles gemacht werden darf und zweitens, weil diese Plattformen die Regeln machen und nicht Du.

Grafik aus dem Buch „Businessfotografie“ von Alexander Klebe

Die eigene Webseite ist auch irgendwie immer eine Baustelle. Aber das ist auch gut so. So lange Du daran weiterarbeitest, lebt die Seite und bleibt spannend für alle anderen, die Du damit erreichen willst. Man ist ja als Fotograf auch irgendwie jemand der Inhalte am laufenden Band produziert, also warum diese nicht auch selbst publizieren? Die eigene Webseite ist der richtige Ort dafür, um damit zu beginnen.

Wie startet man eine Webseite?

Das wichtigste Kriterium bei der Wahl des Anbieters ist, wieviel Freiheit brauchst Du und was willst Du schon vorgefertigt nutzen? Es gibt viele verschiedene Plattformen speziell für Fotografen und Kreative z.B. Squarespace, Wix, Photoshelter, Adobe Portfolio oder eben WordPress.

Ich habe mich für WordPress entschieden, weil ich auch selbst größere Änderungen im Layout und verschiedene Plugins testen wollte. Ein weiterer Grund, war die Ladegeschwindigkeit. Denn diese bestimmt neben anderen Faktoren auch, wie gut Deine Webseite z.B. bei google in der Suche gelistet wird. Die Installation von WordPress funktioniert bei den meisten Webhoster mit nur einem Klick. Dabei kannst Du dir im Bedarf ja auch helfen lassen.

Falls Du auch mit WordPress arbeiten willst und noch keine Webseite hast, brauchst Du erstmal ein Webhoster. Dort liegen Deine Daten dann auf dem Server.

Beim Webhoster kannst Du Dir auch deine Wunschdomain suchen oder bestehende Domains umziehen. Falls deine Wunschdomain + Endung noch frei ist, kannst Du bei deinem Hoster direkt deine Webseite registrieren und ein passendes Webhosting Paket auswählen. Das ist im Paket meistens günstiger und kostet im Schnitt 10€ im Monat.

Tipp: Suche Dir am besten einen Webhoster mit Sitz in Deutschland, der die Vorgaben zum Datenschutz einhält.

GUTSCHEIN: Mit dem Code „WebGo2020“ könnt ihr Euch eine 10€ Startgutschrift bei Webgo sichern.

Webseiten mit WordPress gestalten Plugins Top 10

Wie geht es dann weiter

Der große Vorteil von WordPress ist für mich, dass sich Inhalte und Design getrennt voneinander gestalten lassen. So kann ich das Aussehen meiner Webseite über das „Theme“ also der Designvorlage verändern, ohne die inhaltliche Struktur der Webseite aus den verschiedenen Unterseiten, Blogbeiträgen und Fotos verändern zu müssen.

Deshalb ist die nächste Entscheidung, die Wahl des passenden „Themes“ im Punkt „Design“ einzustellen. Es gibt kostenlose Vorgaben, die ganz solide sind. Es gibt jedoch auch kostenpflichtige Themes, wie z.B. Das X-Theme, mit dem ich z.B. meine Webseite mache.

Neben den Designvorlagen für WordPress gibt es auch viele Plugins, einige sind in den Premiumthemes sogar enthalten und können gleich mitinstalliert werden. Die Premium Themes eignen sich besonders gut, um ein hochwertiges Erscheinungsbild auf deiner Webseite zu erschaffen. Bei Themeforest kannst Du Dir verschiedene anschauen.

Meine Top Plugins

Contact Form – Damit lassen sich recht einfach schicke Kontaktformulare erstellen, über die sich die Kunden direkt bei Dir melden können.

Essential Grid – Damit kannst Du dynamische Inhalte einbinden, wie z.B. die verschiedenen Projekte, Blogbeiträge oder Bildstrecken.

Jetpack – Das ist eine kleine Sammlung von praktischen Plug-ins zur Wartung der Webseite.

Layerslider – Ein recht einfacher und schicker Slider für kleine Durchlaufgalerien, alternativ Revolution Slider.

Lazy Load – Macht das Laden von vielen Bildern etwas effizienter, weil nicht alle Bilder sofort geladen werden.

Smush – Macht die Bilder noch mal etwas kleiner und spart so die Ladezeit ein.

Wordfence – Ein Sicherheitspluging, welches die Webseite vor Attacken schützt. Sehr zu empfehlen und leider notwendig.

WP-Optimize – Reinigt und befreit die Datenbanken Eurer Webseite und hilft auch die Ladezeit der Seite zu verbessern.

Yoast SEO – Ist ein Suchmaschinenwerkzeug, welches Dir die Möglichkeit gibt, SEO Begriffe besser einzupflegen.

Neben den Plugins, die für eine gute Basis sorgen, ist es auch wichtig ein paar kleine Kniffe zu kennen.

Tipp: Favicon einstellen. WordPress erlaubt es Dir auch ein Symbol für deine Webseite in Form eines 512×512 Pixel großen Bildes als jpg oder png einzustellen. Dazu musst Du nur: >Design >Customizer >Website Information klicken und kannst dort dein eigenes Favicon hochladen. Wie wäre es z.B. mit einem Headshot?

Ladegeschwindigkeit verbessern

Mit den „Pingdom Tools“ oder „GT Metrix“ kannst Du die Geschwindigkeit Deiner eigenen Webseite recht einfach testen. Den Test solltest Du einmal starten, bevor Du irgendwelche Änderungen vornimmst, um den entsprechenden Vorher/Nachher Vergleichwert zu haben. In den Testdetails siehst Du auch schon die ersten Gründe, was einer schnellen Ladezeit im Wege steht. Diese sollte am besten bei unter 3 Sekunden liegen. Das ist bei den meisten Fotografen mit bildlastigen Webseiten die große Herausforderung. Denn schicke Bilder und schnelle Ladezeiten erfordern ein gutes Gerüst auf Deiner Seite.

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